Medical Training

Kooperative medizinische Begleitung für Hunde

Information für Tierarztpraxen

Aufmerksamkeit ist ein Nebenprodukt von Verbundenheit

Medical Training
– kooperative medizinische Begleitung von Hunden

Medical Training ist ein begleitendes Trainings- und Nachsorgekonzept für Hundehalter, deren Hunde bei tierärztlichen Untersuchungen, Behandlungen oder Pflegemaßnahmen Stress zeigen oder nur unter hoher innerer Anspannung kooperieren.

Dieses Angebot versteht sich nicht als Alternative zur tierärztlichen Arbeit und nicht als Bewertung medizinischer Abläufe, sondern als Unterstützung auf der Beziehungs- und Handlungsebene zwischen Hund und Halter.


Worum es bei diesem Medical Training geht

Viele Hunde erscheinen in der Praxis ruhig, angepasst oder kooperativ.
Diese Funktionalität sagt jedoch wenig über den inneren Stresszustand aus.

Medical Training setzt dort an, wo medizinische Maßnahmen enden:

      • bei der Verarbeitung medizinischer Erfahrungen

      • bei der Reduktion langfristiger Stressmuster

      • bei der Vorbereitung zukünftiger Termine

Ziel ist es, Hundehalter zu befähigen, medizinische Situationen vorhersehbar, strukturiert und kooperativ zu begleiten.


Was dieses Angebot nicht ist

Medical Training ist ausdrücklich keine:

      • tierärztliche Leistung

      • therapeutische Behandlung

      • Diagnostik

      • Verhaltenskorrektur

      • Bewertung tierärztlicher Arbeitsweisen

Es findet keine medizinische Handlung im Rahmen des Kurses statt.


Rolle der Tierarztpraxis

Tierarztpraxen sind begleitende Kontextpartner im Rahmen des Medical-Training-Kurses.

Das bedeutet:

  • Die Praxis begleitet den Trainingsprozess im realen medizinischen Kontext

  • Kooperative Abläufe, Pausen, Signale und Abbruch werden – soweit medizinisch vertretbar – ermöglicht

  • Tierarzttermine dienen der Festigung und Übertragung des Trainings in die Praxis

Die Tierarztpraxis übernimmt dabei:

  • keine Trainerrolle

  • keine Kursverantwortung

  • keine inhaltliche Steuerung des Trainings

Die medizinische Verantwortung verbleibt vollständig bei der behandelnden Praxis.


Was teilnehmende Hundehalter lernen

Hundehalter werden im Rahmen des Kurses befähigt,

      • Stress- und Überforderungsanzeichen frühzeitig zu erkennen

      • kooperative Start- und Stoppsignale aufzubauen

      • medizinische Abläufe realistisch einzuschätzen

      • Pausen, Abbruch oder Anpassungen sachlich zu kommunizieren

      • Verantwortung für Vorbereitung und Nachsorge zu übernehmen

Ziel ist ein ruhiger, klarer Ablauf – ohne Durchziehen und ohne Rechtfertigungsdruck.


Was sich für die Praxis verändern kann

Je nach Hund und Halter kann Medical Training dazu beitragen:

      • Eskalationen zu reduzieren

      • Fixierungen zu vermeiden oder zu verkürzen

      • Kommunikation zu vereinfachen

      • Stress für alle Beteiligten zu senken

Es besteht keine Erwartung, Abläufe grundlegend zu verändern.


Abgrenzung & Verantwortung

      • Die Teilnahme am Kurs ersetzt keine tierärztliche Behandlung

      • Es gibt keine Garantie für kooperatives Verhalten

      • Die Umsetzung im Praxisalltag erfolgt eigenverantwortlich durch die Halter

      • Entscheidungen über medizinische Maßnahmen liegen ausschließlich bei der Praxis


Leitfaden für Praxen

Teilnehmende Hundehalter erhalten einen kurzen, sachlichen Leitfaden, der:

      • das Vorgehen ihrer Hunde erklärt

      • Start-, Pausen- und Abbruchsignale beschreibt

      • die Kommunikation erleichtert

Der Leitfaden dient ausschließlich der Orientierung, nicht der Anleitung.

>>> zum Leitfaden <<<<


Grundhaltung

Medical Training basiert auf Respekt:

      • vor der medizinischen Expertise der Tierarztpraxis

      • vor den Grenzen des Hundes

      • vor der Verantwortung des Halters

Ziel ist kein „perfekter Patient“, sondern ein tragfähiger, stressärmerer Umgang mit medizinischen Situationen.

Z

1. Positive Verstärkung

Der Fokus auf gewünschtes Verhalten fördert Vertrauen und Motivation

Z

2. Klare Kommunikation

Deutliche Signale und Körpersprache für besseres Verständnis.

Z

3. Geduld & Empathie

Individuelles Tempo für bessere Erfolge und Spaß am Teamwork

Über „Alle meine Hunde“

Hi, ich bin Verena!

Seit 2012 betreibe ich unter dem Namen „Alle meine Hunde“ eine Hundebetreuung und helfe dir als Hundetrainerin und Verhaltensberaterin bei Fragen und Problemen rund um den Hund – mein Herzensprojekt.

Testimonials

Was unsere
Kund:innen sagen

“Sehr einfühlsam!”

„Verena ist sehr einfühlsam, kann Hunde wie ein offenes Buch lesen.

Michael

“Einfach top!”

Sie arbeitet mit Hund und Mensch (sieht die Beziehung Hund/ Mensch als Team).Geht auf Wünsche individuell ein und pauschalisiert nicht.Fühle mich sehr gut aufgehoben in Trainingsgruppen und in Einzelterminen.Das Verhältnis zwischen Preis und der erhaltenen Leistung ist top!

Andreas